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Verein der Freunde und Förderer der Jodocus Nünning Gesamtschule

Projekt: Grünes Klassenzimmer

Abstract
Das Grüne Klassenzimmer ist ein Ort des NATÜRlichen Lernens! Wir möchten Schüler*innen ansprechen, an der Jodocus Nünning Gesamtschule (JNG) auf vielfältige Weise

  • von der Natur zu lernen,
  • projektorientiert zu arbeiten,
  • in der Natur bewegt zu lernen,
  • Natur zu erfahren und zu erleben,
  • von- und miteinander zu lernen.

Das Grüne Klassenzimmer ist sowohl innerhalb unserer Schule mit vielen Fachschaften als auch extern vernetzt, sodass nicht nur schulinterne, sondern auch schulexterne Kinder und Jugendliche den Lernort lebendig halten.

Situationsbeschreibung
Die Fachschaften der Naturwissenschaften möchten eine Förderung der MINT-Fächer an der JNG erreichen und so eine Aufwertung dieser Fächer generieren. Ein zentraler Anlaufpunkt ist für uns das Grüne Klassenzimmer.

Strategische Elemente
Das Grüne Klassenzimmer ist kein Selbstzweck. Lerner werden nicht nur Schüler*innen der JNG, sondern auch Schüler*innen von umliegenden Grundschulen sowie Kindergartenkinder sein, die in die Arbeit der JNG einbezogen werden sollen. Allen Lerngruppen ermöglicht das Grüne Klassenzimmer alternativ zu lernen. Dies fängt damit an, dass Lernen außerhalb des Schulgebäudes stattfinden soll.

Das zentrale Lernziel ist die Natur- und Umweltbildung (nach den Zielen des BNE-Projektes, Bildung für nachhaltige Entwicklung). Die Schüler*innen erreichen dieses Ziel, indem sie sich mit der Natur in unterschiedlichen Dimensionen auseinandersetzen. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, so dass die Schüler*innen mit allen Sinnen lernen. Die Auseinandersetzung und der damit verbundene Lerneffekt erfolgen über die Wahrnehmung der Natur und die daraus resultierende Entwicklung eines Umweltbewusstseins.

Ein weiteres Ziel ist, dass die Schüler*innen Verantwortung für die Natur übernehmen und im Sinne der Umwelt und Natur handeln. Das Konzept des Lernens durch Lehren soll ein wichtiger Aspekt sein. Ältere Schüler*innen leiten Gruppen jüngerer Schüler*innen nach vorhergehender Instruktion seitens des Betreuerteams an.

Das Grüne Klassenzimmer soll zudem Ausgangs- und Endpunkt für Exkursionen sein. Natürlich lernen heißt aber nicht nur durch Experimentiertage im Grünen Klassenzimmer zu forschen, sondern die Einbindung des Lernortes auch im Schulalltag stattfinden zu lassen. Somit wird eine Öffnung des Unterrichts erreicht, wodurch eine Schulentwicklung zur guten gesunden Schule unterstützt wird.

Projekt-/Ideenbeschreibung
Es soll ein breit aufgestelltes Spektrum der Nutzung erfolgen.

  • Unterrichtsanbindung:
    Das Grüne Klassenzimmer wird in unterschiedlichster Form in den Unterricht eingebunden. Aufgrund der Anbindung an das BNE-Projekt sind neben den MINT-Fächern weitere Fächer, wie zum Beispiel Sozialwissenschaften, Politik/Wirtschaft, Deutsch, Musik und Kunst daran angegliedert.
  • Ort für Exkursionen:
    Die Gewässeruntersuchung in der Qualifikationsphase I und der Sekundarstufe I wird beispielsweise vom Grünen Klassenzimmer aus gestartet. Dabei werden zunächst Schüler*innen der Oberstufe geschult. Anschließend können die Schüler*innen die im Lehrplan der Sekundarstufe II verankerten Lernziele verfolgen, um anschließend die Schüler*innen der Sekundarstufe I in Kleingruppen aus bis zu vier Schülern der Oberstufe zu beschulen. Die Untersuchung der Bocholter Aa kann in Kooperation mit dem Lumbricus der NUA (Natur und Umweltschutz Akademie) erfolgen.
  • Projektunterricht:
    In den Projektwochen der JNG sollen Projekte durchgeführt werden, die einen Bezug zum Grünen Klassenzimmer haben. Dies könnte die Herstellung von Einrichtungsgegenständen für das Grüne Klassenzimmer sein (Technik). Des Weiteren können in fachübergreifenden Projekten Lebensgemeinschaften untersucht werden. In der Oberstufe sind in der Jahrgangsstufe 12 (Qualifikationsphase I) anstatt Facharbeiten Projektkurse vorgesehen. Ein Projektkurs soll die Themen „Jugend forscht“ und das „Grüne Klassenzimmer“ sein. Dabei kann eine Quervernetzung zu Unterricht und externen Partnern erfolgen, sodass die Artenvielfalt auf dem Schulgelände oder in einem renaturierten Bereich der Bocholter Aa in Kooperation mit dem Gewässerverband des Kreises Borken und der Universität Duisburg-Essen untersucht werden kann.
  • AG-Anbindung:
    Das AG-Angebot TAFF (Talente fördern und fordern) bietet die Möglichkeit „Experimentier-Helfer“ auszubilden, um Schüler*innen anderer Schulen betreuen zu können. Dieses Konzept wird auch im Kooperationsprojekt „Phänomexx“ verfolgt, wobei das Bildungsbüro des Kreises Borken eng mit der Schule zusammenarbeitet.

Mehr Infos zum Grünen Klassenzimmer


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